Robo Advisor werden immer beliebter

Mehr als 15 Milliarden Euro an Kundengeldern werden deutsche Robo Advisor Schätzungen zufolge bis Ende des Jahres betreuen. Tendenz stark steigend. Immer mehr Anleger wissen die Vorteile der digitalen Vermögensverwaltung zu schätzen: Alles online, niedrige Gebühren, hohe Transparenz und das Geld jederzeit verfügbar. Trotzdem zögern manche Sparer noch.

Vielleicht stellst auch du dir folgende Fragen:

Kann ich einem Robo Advisor vertrauen?

Klar, es fällt leichter, einem Menschen zu vertrauen als einer Website. Hinter einem Robo stehen aber auch natürlich menschliche Finanzexperten, die unter anderem die Musterportfolios zusammenstellen und Anlageentscheidungen treffen. Die meisten Robos verfügen zudem über eine Lizenz zum Vermögensverwalter und sind von der Bafin zugelassen und beaufsichtigt. Das kannst du leicht prüfen, die meisten Robos weisen ihre Lizenz auf ihrer Website aus. Es kann sich also nicht einfach „irgendwer“ als Robo Advisor verkaufen und dein Geld einsammeln.

Was passiert, wenn der Robo insolvent geht?

Die meisten Robo Advisor investieren dein Geld in Fonds, die als sogenanntes Sondervermögen verwahrt werden. Im Falle einer Insolvenz des Robos ist dein Fondsvermögen besonders geschützt. Dein Geld in den Portfolios bleibt unangetastet und du erhältst den aktuellen Depotwert zurück.

Ist mein Geld vor Verlusten geschützt?

Klares Nein. Wenn du am Finanzmarkt investierst, gehst du immer ein gewisses Investitionsrisiko ein. Dafür hast du aber die Möglichkeit den Niedrigzinsen bei sicheren Anlagen wie Tagesgeld oder Sparbuch zu entkommen und die Renditechancen auf dem Finanzmarkt zu nutzen. Die Portfolios der meisten Robos sind breit gestreut und verteilen dein Geld auf verschiedene Anlageklassen weltweit auf. Zudem wird das Geld passend zu deinem persönlichen Sicherheitsbedürfnis investiert. Kurzzeitige Verluste musst du aber aushalten können. Wir empfehlen grundsätzlich immer das Geld mindestens drei Jahre lang zu investieren, da über einen längeren Zeitraum die Chancen größer sind, das kurzzeitige Verluste wieder ausgeglichen werden können. Je länger du dein Geld mit einem Robo anlegst, desto besser.

Wo liegt mein Geld?

Dein investiertes Geld liegt nicht beim Robo Advisor selbst, sondern bei einer Partnerbank. Die verwahrt dein Geld als Sondervermögen, sodass der Robo keinen direkten Zugriff darauf hat. Auch bei einer Insolvenz der Partnerbank ist dein investiertes Geld geschützt.

Wie sind meine Daten geschützt?

Robo Advisor setzen auf modernste Technologien zum Schutz deiner Daten, die auf ihren Servern gespeichert und über ihre Webseiten ausgetauscht werden. Du kannst darauf vertrauen, dass deine Daten bei einem Robo bestmöglich und nach dem geltenden Datenschutzgesetz gesichert sind.

Du siehst: Einem Robo Advisor kannst du vertrauen. Die Rahmenbedingen dafür liefert der Gesetzgeber, an dessen Regeln sich die digitalen, genau wie die klassischen Vermögensverwalter halten müssen. Dennoch solltest du bei der Auswahl eines Anbieters kritisch sein. Wie viel Erfahrung kann der Robo vorweisen, welche Menschen stecken dahinter und wie hoch sind die Kosten? Diese Punkte solltest du dir genau ansehen. Dann kannst du mit einem guten Gefühl investieren.

Können Hacker an mein Geld kommen?

Nein, denn Ein- und Auszahlungen sind in der Regel nur über dein Referenzkonto möglich. Dieses Referenzkonto kannst du in den meisten Fällen nur über einen postalischen Antrag ändern. Unbefugte könnten somit im Worst Case höchstens Geld auf dein Referenzkonto überweisen – und davon haben sie nicht so viel.

Die Geldanlage in Fonds ist mit Risiken verbunden, die zu einem Verlust deines eingesetzten Kapitals führen können. Historische Werte oder Prognosen geben keine Garantie für die zukünftige Wertentwicklung. Bitte mach dich deshalb mit unseren Risikohinweisen vertraut.

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