18.02.2019

Im Januar ging es bergauf – der performancestärkste Monat seit 1987

Nach dem insgesamt sehr schwachen Jahr 2018 wird es mal wieder Zeit für positive Neuigkeiten. Und die Beste Grundlage dafür, bieten uns die Performance Zahlen des Monats Januar. Nach dem der Dezember 2018 der schlechteste seit 1931 war, startet das neue Jahr genau mit dem Gegenteil – dem performancestärksten Januar seit 1987. Wir haben euch die wichtigsten Gründe für die erfreuliche Entwicklung des Finanzmarktes zusammengefasst.

Im Dezember hatten Sorgen über das Wirtschaftswachstum und die Konjunktur Anleger sehr verunsichert. Im Januar starteten die globalen Aktienmärkte aufgrund der weiter bestehenden geopolitischen Unsicherheiten zuerst auch noch eher verhalten in das neue Jahr. Doch im weiteren Verlauf des Monats kam es zur Erholung der Kurse. Grund dafür waren Ankündigungen der US-Notenbank Fed über eine mögliche Pause des Zinserhöhungszyklus. Hinzu kam der zufriedenstellende Start der Unternehmen in die Berichtssaison. Knapp die Hälfte der 500 Mitglieder im S&P 500-Index legten ihre Berichte vor, ca. 60 Prozent der Konzerne übertrafen dabei die Umsatzerwartungen der Analysten. In Europa konnte auch das Scheitern des Brexit-Abkommens zwischen der EU und Großbritanniens die Stimmung auf den Märkten nicht drücken. Ganz im Gegenteil: Da die Kursteilnehmer sowieso mit einem Scheitern rechneten gab es kaum negative Reaktionen am Kapitalmarkt. Viele Indizes verbuchten sogar Kurszuwächse. So entwickelte sich im Januar der EURO STOXX 50-Index mit einem Plus von 5,3 Prozent.

Am Euro-Staatsanleihenmarkt entwickelte sich im Januar eine große Nachfrage. Papiere aus den Peripherieländern, die einen kleinen Anteil am Weltvermögen besitzen, waren besonders gefragt. Ein Grund dafür war, dass die Diskussionen um den italienischen Haushalt verstummten. Durch die Geschehnisse rund um den Brexit zum Monatsende, wurden die Kernanleihen gestützt, weshalb Euro-Staatsanleihen stärker zulegten als Papiere aus den USA. Papiere aus den Schwellenländern verbuchten ein Plus von 4,4 %. Dies lag vor allem an der Aussicht auf eine Zinspause in den USA sowie auf höhere Rohstoffpreise.

 

 

Entwicklung der Portfolios von VisualVest

Aufgrund der positiven Entwicklungen am Kapitalmarkt konnten alle GreenFolios im Januar eine positive Nettoperformance von 2,05 % bis zu 5,61 % erzielen. Unsere VestFolios waren ebenfalls alle im Plus und verbuchten sogar eine Nettoperformance von 1,59 % bis zu 7,59 %. Am besten performten dabei im Januar die Anlageklassen Aktien aus Industrie- und Schwellenländern sowie Rohstoffe.

Ausblick

Da viele Anleger davon ausgehen, dass sich das Ende eines Zyklus nähert, neigen die Börsen vermehrt zu Überreaktionen. Im Dezember 2018 gab es zuerst eine große Abwärtsbewegung und dann im Januar die Korrektur der Realität. Neben Anzeichen einer sich abschwächenden Wachstumsdynamik dürften zudem anhaltende geopolitische Risiken sowie die Zinsentwicklung in den USA  immer wieder für Schwankungen an den Börsen sorgen.

 

 

Die Geldanlage in Fonds ist immer auch mit Risiken verbunden, die zu einem Verlust deines eingesetzten Kapitals führen können. Historische Werte oder Prognosen geben keine Garantie für die zukünftige Wertentwicklung, die zukünftige Wertentwicklung kann von dieser Performance abweichen. Bitte mach dich deshalb mit unseren Risikohinweisen › vertraut.

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