02.07.2019

13 Begriffe, die du kennen solltest, wenn du in Fonds investierst

 

Wenn du langfristig Vermögen aufbauen möchtest, kommst du an Fonds nicht mehr vorbei. Ohne das nötige Fachwissen ist der Einstieg in das Investieren am Finanzmarkt jedoch oft eine große Hürde. Wir haben für dich zusammengefasst, welche 13 Begriffe du unserer Meinung nach unbedingt kennen solltest, um startbereit zu sein: 

Portfolio

Unter Portfolio versteht man die Gesamtheit deines Vermögens. Dabei kann es sich um Investitionen in Fonds, Aktien, Anleihen, Immobilien, Rohstoffen oder liquide Mittel handeln. Du solltest darauf achten, dass dein Portfolio aus verschiedenen Anlageklassen besteht. Eine breite Streuung ist wichtig, um das Anlagerisiko zu minimieren.

Anlageklassen

Eine Anlageklasse ist ein Anlagesegment des Finanzmarktes. Angesichts der großen Vielfalt an Finanzinstrumenten erleichtert die Unterteilung in Anlageklassen den Überblick. Zu den 5 Hauptanlageklassen gehören: Aktien, Anleihen, Immobilien, Geldmarkt und Rohstoffe. Innerhalb der einzelnen Anlageklassen sind weitere Unterteilungen möglich. Die meisten Investmentfonds investieren in eine bestimmte Anlageklasse. Mischfonds dagegen in mindestens zwei. 

Depot

Das Wort Depot stammt aus dem Französischen und bedeutet übersetzt Lager. In einem Wertpapierdepot werden z.B. deine Aktien, ETFs und Anleihen von einer Bank aufbewahrt. Für die Wertpapierverwaltung erheben die Banken eine jährliche Depotgebühr. Diese ist von Institut zu Institut unterschiedlich. 

Fondsmanager

Bei einem aktiv gemanagten Fonds verfolgt ein Fondsmanager eine bestimmte Strategie. Die Fondsmanager sind die Spezialisten deiner Kapitalanlage. Sie legen dein Geld, das du in den Fonds eingezahlt hast, an den Finanzmärkten an und verfolgen das Ziel, unter einem bestimmten Risikograd höchstmögliche Erträge zu erzielen. 

ETFs

Exchange Traded Funds oder kurz ETFs sind passive Investmentfonds ohne Fondsmanager, die direkt über die Börse ge- und verkauft werden können. Sie bilden sogenannte Indizes wie z. B. den Dax, S&P 500 oder den Weltaktienindex MSCI World nach. Da sie nur einen Index nachbilden und keinen Fondsmanager benötigen, sind sie günstiger als aktiv verwaltete Fonds. Man spricht bei ETFs von passivem Fondsmanagement. 

Verwaltungsgebühr

Für die Verwaltung von Fonds durch Investmentgesellschaften fallen in der Regel Verwaltungsgebühren an. Damit werden unter anderem die Kosten für die Leistungen des Fondsmanagements, die technischen Abwicklungen sowie Organisatorisches abgedeckt. Manchmal wird diese auch Managementgebühr oder Fremdkosten genannt. Sie wird anteilig und monatlich von deiner Wertentwicklung abgezogen und direkt aus dem Fondsvermögen entnommen. Die Gebühren für ETFs fallen deutlich geringer aus als bei aktiv gemanagten Investmentfonds.

Börse

Die Börse führt die Angebote zum Kauf und Verkauf zusammen. Im Allgemeinen gibt es drei Hauptarten der Börsen: Devisenbörsen, Warenterminbörsen und Wertpapierbörsen. Der Handel an Devisenbörsen bezieht sich auf Währungen. Die Warenbörsen handeln mit Rohstoffen wie beispielsweise Gold, Rohöl oder Silber. An den Wertpapierbörsen werden, wie der Name schon sagt, Wertpapiere gehandelt. Allerdings nur Aktien, Fonds, Derivate, ETFs und Rentenpapiere.

 

Fondssparpläne

Ein Fondssparplan eignet sich für dich, wenn du dein Vermögen flexibel, regelmäßig und langfristig aufbauen möchtest. Du entscheidest, wie hoch die Raten sein sollen und wie oft du im Jahr ansparst. Bei den meisten Sparplänen kannst du die Raten jederzeit aussetzen, erhöhen oder dir Geld entnehmen. Ein Fondssparplan hat außerdem den Vorteil, einen guten Durchschnittspreis zu erzielen. Denn in Zeiten von geringen Kursen werden mehr Anteile gekauft als in Zeiten von hohen Kursen. Durch die regelmäßigen Raten kannst du zudem sicherstellen, dass vor einer stärkeren Abschwung-Phase keine großen Summen investiert werden. Das senkt das Risiko.

Performance

Die Performance misst die Wertentwicklung deines Investments oder Portfolios. Bei Investmentfonds wird die prozentuale Veränderung des Kurses innerhalb eines bestimmten Zeitraums gemessen.

Volatilität

Die Volatilität gibt statistisch die Schwankungen eines Marktes, Wertpapierkurses oder Zinssatzes an. Sie beschreibt, wie weit sich der Fonds in einem Monat von dem Durchschnittswert entfernt hat. Bei Investmentfonds zeigt die Volatilität die Wertschwankungen innerhalb eines bestimmten Zeitraums an. Die Volatilität ist umso höher, je stärker und häufiger Wertschwankungen auftreten. Damit steigt auch das Risiko

Ausschüttende Fonds

Als ausschüttende Fonds werden jene bezeichnet, bei denen die Erträge wie Zinsen und Dividenden in der Regel einmal pro Jahr an die Anleger ausgezahlt werden. 

Thesaurierende Fonds

Im Gegensatz zu ausschüttenden Fonds zahlen thesaurierende Fonds die laufenden Erträge der Wertpapiere nicht an den Anleger aus. Stattdessen werden sie im Fondsvermögen angelegt. 

Diversifikation

Als Diversifikation wird die Streuung von Geldanlagen auf verschiedene Anlageklassen wie Aktien, Anleihen oder Rohstoffe sowie Branchen und Regionen bezeichnet. Ziel ist es, das Risiko dadurch zu reduzieren.

 

 

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Die Geldanlage in Fonds ist immer auch mit Risiken verbunden, die zu einem Verlust deines eingesetzten Kapitals führen können. Historische Werte oder Prognosen geben keine Garantie für die zukünftige Wertentwicklung, die zukünftige Wertentwicklung kann von dieser Performance abweichen. Bitte mach dich deshalb mit unseren Risikohinweisen › vertraut.