08.10.2018

Stabiles Portfolio: Geldanlage in Zeiten politischer Unsicherheiten

Das Jahr 2018 ist geprägt von Höhen und Tiefen an den Kapitalmärkten, für die vor allem politische Unsicherheiten verantwortlich sind. Das stellt Anleger vor eine große Herausforderung: Wie sichert man seine Geldanlage vor diesen Risiken ab und kann trotzdem gute Renditen erzielen? Wir erklären, wie Anleger ihr Portfolio auch in Zeiten von politischen Unsicherheiten optimal aufstellen.

 

Das Jahr 2018 startete mit weltweit guten Konjunkturdaten. Der Dax erreichte am 23.01.18 einen Höchststand von 13.559 Punkten. Die Steuerreform in den USA sowie steigende Unternehmensgewinne und die lockere Geldpolitik der EZB beflügelten die Märkte. Doch der Kursrutsch ließ nicht lange auf sich warten: Am 05. Februar brach der US-Aktienindex Dow Jones um 4,6 % ein. Grund dafür war unter anderem das unerwartet starke Lohnwachstum in den USA. Die Angst vor einer steigenden Inflation und somit einer strafferen Geldpolitik der Fed hielt die Investoren zurück. Der Kurseinbruch des Dow Jones wirkte sich auch auf die Kurse in Asien und Europa aus. So eröffnete der Dax einen Tag später mit einem Minus von 3,6 %. Zwar erholte sich der Finanzmarkt danach wieder, aber auch die letzten Monate waren von weiteren Kursschwankungen geprägt. Grund dafür waren vor allem die von US-Präsident Donald Trump festgelegten Protektionsmaßnahmen. So führte die USA im Juni Strafzölle auf Stahl und Aluminium aus der EU ein und drohte die Erhebung von Autozöllen an. Ende Juli kam es dann zu einer vorläufigen Einigung. Doch die angespannte Situation bleibt weiterhin bestehen. Durch die Angst vor weiteren Protektionen besteht die Gefahr, dass Investitionen zurückgehalten werden, was negative Auswirkungen auf die EU und Schwellenländern haben könnte. Darüber hinaus herrschen weitere geopolitische Unsicherheiten, die die Finanzmärkte in den folgenden Monaten belasten können. Dazu gehören unter anderem Spannungen zwischen den Regierungen in Ankara und Washington, die hohe Auslandsverschuldung der Türkei, die Niedrigzinsen in der EU und der Brexit. Viele Anleger fragen sich deshalb: Wie kann ich mein Portfolio in Zeiten politischer Unsicherheiten optimal aufstellen?

Multi-Asset-Ansatz als Herzstück eines stabilen Portfolios

Um ihr Portfolio optimal aufzustellen, sollten Anleger ein paar wenige, aber wichtige Regeln beachten. Zunächst ist es wichtig zu wissen, dass der zentrale Erfolgsfaktor der Anlagestrategie in der Vermögensallokation liegt, d.h. der Zusammensetzung und Gewichtung der Anlageklassen. Wissenschaftliche und empirische Studien belegen, dass die strategische Allokation zu 90 % für den Investitionserfolg entscheidend ist. Entgegen der allgemeinen Annahme ist es weniger wichtig, welcher Fonds innerhalb einer Anlageklasse ausgewählt wird. Viel wichtiger ist es zu verstehen, dass eine Reduktion des Risikos nur durch eine breite Diversifikation und die Kombination mehrerer Anlageklassen erreichbar ist. Hier kommt der Multi-Asset-Ansatz ins Spiel, der das Herzstück eines stabil aufgestellten Portfolios bildet. Beim Multi-Asset-Ansatz wird die Investition auf mehrere Anlageklassen gestreut. In einem gut ausbalancierten Portfolio sollten sich sowohl risikoreichere Anlageklassen wie Aktien und Rohstoffe als auch risikoärmere Anlageklassen wie Anleihen und Geldmarkt wiederfinden. In konjunkturellen Abschwungphasen sind risikoärmere Anlageklassen aufgrund ihrer Wertstabilität im Vorteil. Mit risikoreicheren Anlageklassen hingegen können Anleger vor allem bei positiven Wirtschaftslagen langfristige Performancechancen nutzen. Aktien und Rohstoffe sind kurzfristig gesehen die schwankungsanfälligsten Anlageklassen, sie bieten aber auch die größten Performancechancen. Auch Immobilien können als Anlageklasse attraktiv sein – allerdings sollten sich Anleger dabei bewusst sein, dass hier gewisse Haltefristen gelten, weswegen sie nicht schnell auf ihr investiertes Geld zugreifen können. Die konkrete Gewichtung der risikoarmen und risikoreicheren Anlageklassen hängt von der persönlichen Risikoneigung des Anlegers ab. Durch den Multi-Asset-Ansatz lassen sich Chancen an den weltweiten Aktien-, Renten-, und Rohstoffmärkten nutzen. Gleichzeitig lässt sich damit das Investitionsrisiko in vielen Marktphasen vermindern. Darüber hinaus werden unterschiedlichste Dimensionen von Diversifikation, Risikofaktoren, Marktzyklen und Anlagestrategien im Portfolio berücksichtigt. Somit können Verluste einer Anlageklasse durch Gewinne einer anderen Anlageklasse ausgeglichen werden.

Weltweit investieren mit den Portfolios von VisualVest

Zugegeben, die Umsetzung des Multi-Asset-Ansatzes gestaltet sich für Privatanleger in der Praxis nicht ganz so einfach und erfordert Zeit und Wissen. Und natürlich ist es auch nicht immer so leicht, die richtigen Anlageklassen zu kombinieren und die Abhängigkeiten zu verstehen. Finanzerfahrene Anleger werden damit weniger Probleme haben, doch auch ihnen fehlt oftmals die Zeit, sich auch nach der Erstinvestition um ein aktives Risikomanagement zu kümmern. VisualVest bietet deshalb für alle Anleger das Rundum-Sorglos-Paket. Wir ermöglichen es Anlegern, bereits mit kleinen Beträgen in ein breit diversifiziertes Portfolio aus Fonds zu investieren, denen der Multi-Asset-Ansatz zugrunde liegt. Unsere Anlagestrategien sind langfristig ausgerichtet und enthalten vier Hauptanlageklassen mit bis zu neun Unteranlageklassen. Anleger können somit mit unseren Anlagestrategien bereits ab 25 Euro monatlich in die ganze Welt investieren.

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