06.06.2017

7 wissenswerte Fakten für ein smartes Investment in Fonds

In Zeiten von Niedrigzinsen ist es für Sparer unabdingbar, sich mit der Geldanlage in Fonds auseinanderzusetzen. Dabei treten schnell viele Fragen auf: Wo fange ich an? Worauf sollte ich achten? Was muss ich wissen? Anleger stoßen zudem häufig auf neue Fachbegriffe, mit denen sie mal mehr und mal weniger anfangen können. Kurz gesagt: Ihr könnt eure Zeit auch mit schöneren Dingen verbringen. Damit ihr dem Fondssparen dennoch eine Chance gebt,  erfahrt ihr in unseren 7 wissenswerten Fakten auf einen Blick alles, was ihr vor der Geldanlage in Fonds wissen solltet.

1. Diversifikation

Diversifikation ist das Zauberwort bei der Geldanlage. Denn wer klug investieren möchte, kommt daran nicht vorbei. Ganz nach dem Prinzip „nicht alles auf eine Karte setzen“, sollte man bei der Geldanlage darauf achten, sein Geld breit zu streuen und auf verschiedene Anlageklassen zu verteilen. Diese teilen den Finanzmarkt in verschiedene Segmente (wie Aktien, Anleihen, Rohstoffe, Immobilien, etc.) auf. Wenn ihr euer Geld gut verteilt, könnt ihr das Risiko der Geldanlage reduzieren, da ein Verlust in einer Anlageklasse durch einen Gewinn in einer anderen ausgeglichen werden kann.

2. Aktiv verwaltete und passive Fonds

Ein aktiv verwalteter Fonds wird, wie der Name schon sagt, von einem Fondsmanager oder einem ganzen Team aus Fondsmanagern verwaltet. Grundlage ist dabei eine bestimmte Anlagestrategie, anhand derer bestimmt wird, in welche Anlageklassen wie viel Prozent des anzulegenden Geldes investiert wird.

Ein ETF (Exchange Traded Funds) ist ein börsengehandelter Indexfonds, das heißt, dass der Fonds einen bestimmten Börsenindikator wie den Deutschen Aktienindex DAX nachbildet. So stecken zum Beispiel in einem DAX-ETF die Aktien der 30 größten deutschen Aktiengesellschaften. Steigt also der Dax um ein Prozent, steigt auch der DAX-ETF um ein Prozent. Mit ETFs kann deine Geldanlage somit immer nur maximal die durchschnittliche Marktentwicklung erreichen.  

Beide Fondsarten haben ihre Vor-und Nachteile. ETFs sind günstiger, da sie von einem Computerprogramm entwickelt werden. Aktiv gemangte Fonds müssen hingegen ständig von Fondsmanagern überwacht und verwaltet werden. Dafür besteht bei aktiv gemanagten Fonds die Chance, dass ihr eine höhere Rendite erzielen könnt, da die Kursentwicklung eines ETFs immer nur so gut ist wie der Marktdurchschnitt.

Welche der beiden Fondsarten besser für euch geeignet ist, solltet ihr anhand der Kriterien entscheiden, die euch bei der Geldanlage wichtig sind.

 

3. Balance zwischen Risiko und Rendite

Anleger müssen die richtige Balance zwischen Risiko und Rendite finden, also ein Risiko-Rendite-Verhältnis, das zu ihnen passt. Dazu solltet ihr euch bewusst werden, wie viel Risiko ihr eingehen möchtet. Mit einem hohen Risiko habt ihr zwar eine erhöhte Chance auf eine gute Rendite, jedoch steigt auch das Risiko einen größeren Verlust zu verzeichnen. In einem Portfolio mit hohem Risiko sind meistens mehr Aktien als Anleihen enthalten und umgekehrt.

 

4. Rebalancing und Monitoring

Es ist wichtig, auch dauerhaft sicherzustellen, dass sich die Rahmenbedingungen der Geldanlage, wie z.B. das zum Anleger passende Risiko-Rendite Verhältnis, mit der Zeit nicht verändern. Dies kann durchaus vorkommen, denn die Anlageklassen entwickeln sich im Laufe der Zeit unterschiedlich. Beispielsweise können die Aktienkurse stark ansteigen, während die Anleihen an Wert verlieren. Dadurch ändert sich das Verhältnis von Aktien und Anleihen im Portfolio und somit seigt auch das Risiko. Das Portfolio entspricht dann nicht mehr der ursprünglich gewählten Risikoklasse. Durch ein Rebalancing würden Aktienfonds anteilig verkauft und Anleihefonds anteilig gekauft, um das ursprüngliche Risiko-Rendite-Verhältnis wiederherzustellen. Dies können Anleger selbst durchführen, was jedoch aufwändig und zeitintensiv ist. Anbieter wie VisualVest bieten ein Rebalancing als Teil des Services an. VisualVest überwacht die Portfolios kontinuierlich, sodass sich Sparer entspannt zurücklehnen können. VisualVest geht aber noch einen Schritt weiter und bietet ein sogenanntes Monitoring. Dabei können Anleger eines Portfolios einen bestimmten Zielbetrag eingeben, den sie nach einer gewissen Zeit erreichen möchten. Im Rahmen des Monitorings überprüft VisualVest, ob das Ziel noch erreicht werden kann. Wenn dies einmal nicht der Fall ist, werden Anleger darüber direkt informiert und erhalten Vorschläge wie der Zielbetrag doch noch zu erreichen  ist. Zudem sollte auch die Aufteilung der Anlageklassen und der einzelnen Fonds im Portfolio regelmäßig überprüft werden, da durch wirtschaftliche oder politische Ereignisse das Risiko einer Anlageklasse verändert werden kann. Bei VisualVest übernehmen das die Profis von Union Investment, einer der führenden Fondsgesellschaften Deutschlands.

5. Cost-Average-Effekt

Spätestens wenn ihr euch mit Sparplänen auseinandersetzt, werdet ihr auf den Begriff „Durchschnittskosteneffekt“ , auch Cost-Average-Effekt genannt, stoßen. Bei einem Sparplan werden regelmäßige, gleichbleibende Investitionen in einen Fonds getätigt. Der Cost-Average-Effekt führt bei  einem Sparplan dazu, dass die Gesamtinvestition im Durchschnitt günstiger ist als der durchschnittliche Kurs des Wertpapiers. Der Anleger profitiert von schwankenden Kursen, da er bei niedrigen Preisen relativ viele und bei hohen Preisen nur wenige Fondsanteile kauft. Dadurch erhält er einen guten Durchschnittspreis.

6. Flexibilität

Bevor ihr euer Geld anlegt, solltet ihr euch darüber informieren, wie schnell ihr wieder an euer Geld kommt, falls ihr es einmal dringend benötigen solltet. Gibt es beispielsweise bestimmte Fristen oder Bedingungen, um euer Depot aufzulösen oder Geld auszuzahlen und könnt ihr bei einem Sparplan beispielsweise monatliche Sparraten aussetzen oder auch erhöhen? Bei Investitionen in Immobilienfonds gelten zum Beispiel bestimmte Haltefristen, weshalb das Geld hier längerfristig gebunden ist.

VisualVest setzt auf volle Flexibilität. Ihr kommt jederzeit an euer Geld und könnt neue Investitionen tätigen, Geld abziehen und Sparraten aussetzen oder anpassen. Außerdem findet die gesamte Depoteröffnung sowie Verwaltung komplett online statt. Dadurch könnt ihr jederzeit von zuhause oder unterwegs über Smartphone, Tablet oder PC euer Depot verwalten.

7. Nachhaltigkeit

Das Thema Nachhaltigkeit findet zunehmend Gehör. Auch bei dem Thema Geldanlage kann es eine Rolle spielen, denn ihr habt die Möglichkeit, euer Geld nachhaltig in grüne Fonds anzulegen. Dabei wird darauf geachtet, dass die Geldanlage bestimmte Rahmenbedingungen, wie beispielsweise die sogenannten ESG-Kriterien, befolgt. Dadurch wird sichergestellt, dass keine Investitionen in Länder oder Unternehmen getätigt werden, die Menschenrechte verletzten oder Kinderarbeit, Tierversuche oder die Rüstungsindustrie fördern. Zwar gibt es noch nicht sehr viele nachhaltige Fonds auf dem Markt, doch die Zahl steigt stetig an. VisualVest ist momentan der einzige Robo Advisor, der Portfolios aus nachhaltigen Fonds anbietet. Somit habt ihr die Möglichkeit, für eure Zukunft zu sparen und gleichzeitig in verantwortungsvolle Unternehmen und Länder zu investieren.