Unser Anlagekonzept

 

 

Anlagestrategie

VisualVest hat sieben unterschiedliche Risikoklassen, die jeweils einem Rendite-Risiko-Profil zugeordnet sind. Laut Experten werden mit sieben Abstufungen die unterschiedlichen Ausprägungen von Rendite-Risiko-Profilen von Anlegern sehr gut abgebildet.

Mit insgesamt siebzehn Portfolios bietet VisualVest seinen Anlegern nicht nur eine sehr passgenaue Empfehlung auf den jeweiligen Anlegertyp hinsichtlich Chancen und Risiken, sondern stellt auch jedem Anleger frei, sich für Portfolios aus passiven, börsengehandelten Indexfonds (ETFs), aktiv verwalteten Fonds oder aus aktiv gemanagten nachhaltigen Fonds zu entscheiden.

Das bedeutet, dass in jeder Risikoklasse ein Portfolio aus ETFs und eines aus aktiv verwalteten Fonds angeboten wird. Zudem gibt es drei nachhaltige Portfolios, die ausschließlich aus aktiv gemanagten, nachhaltigen Fonds bestehen.

Als 100-prozentige Tochter der Union Investment, eine der größten Fondsgesellschaften in Deutschland, bieten wir ausschließlich Portfolios aus Fonds an, die Experten der Union Investment auf Basis wissenschaftlicher Methoden zusammenstellen. Unseren Portfolios liegt das Prinzip der Diversifikation zugrunde, da mit einer Kombination aus mehreren Anlageklassen das Risiko gesenkt werden kann.

Unsere Portfolios mit ETFs, genauso wie die Portfolios mit aktiv verwalteten Fonds, investieren in vier verschiedene Anlageklassen: Geldmarkt, Rohstoffe, Anleihen und Aktien. Für VisualVest ist bei der Wahl der Anlageklassen die tägliche Handelbarkeit ein entscheidendes Kriterium. Wir möchten Anlegern ermöglichen, jederzeit auf ihr Geld zugreifen zu können. Bei einer Investition in Immobilienfonds wäre das zum Beispiel nicht gewährleistet, da hier gewisse Haltefristen gelten. Zudem setzen wir nur auf Anlageklassen zu denen eine lange Entwicklungshistorie und somit eine weitreichende Datenbasis verfügbar ist. Aus diesen Gründen haben wir uns bei den Portfolios von VisualVest für Aktien-, Anleihe-, Rohstoff- und/oder Geldmarktfonds entschieden. Diese Klassen decken das Spektrum an liquiden Anlagen sehr gut ab und haben sich im Zeitverlauf als bestmögliche Option für Investmentfonds bewährt. Durch die Splittung der Anlage auf diese Klassen wird das Investitionsrisiko reduziert, da Schwankungen einer Klasse durch die einer anderen ausgeglichen werden können. Um die Portfolios noch weiter zu diversifizieren, haben wir die Anlageklassen auf bis zu neun Unteranlageklassen aufgeteilt.

Unsere Portfolios aus nachhaltigen Fonds investieren in die Anlageklassen Anleihen und Aktien. Die Anlage in Rohstoffe oder in den Geldmarkt sind in unseren GreenFolios ausgeschlossen, um sicherzustellen, dass wir nur in Länder und Unternehmen investieren, die sich der nachhaltigen Nutzung von Naturgütern, dem Schutz der Menschenwürde und der unternehmerischen Verantwortung für die Gesellschaft widmen.

 

Risikoklassen

Die sieben Risikoklassen unterscheiden sich durch die Gewichtung der Anlageklassen, die sich an der Risikoneigung der Anleger orientiert. Für sicherheitsorientierte Anleger, die sich in den Risikoklassen eins und zwei befinden, bieten wir Portfolios mit einem sehr geringen Aktien- und Rohstoffanteil und mehr Anleihen und Geldmarktfonds an. Für Anleger, die für mehr Rendite auch ein höheres Verlustrisiko akzeptieren und sich somit in den höheren Risikoklassen befinden, gibt es Portfolios mit einem hohen Anteil an Aktien aus Schwellenländern und Rohstoffen.

Bei der Zusammenstellung unserer Portfolios bedienen sich die Portfoliomanagement-Experten von Union Investment wissenschaftlich fundierter Portfoliotheorien. Ausgangspunkt unserer Portfolio-Zusammenstellungen ist der Risikogedanke – wir haben den sogenannten Risk-Parity-Ansatz gewählt um unsere Portfolios zu gestalten. Dieser Ansatz führt zu sehr gut diversifizierten Portfoliostrukturen, bei welchen keine Anlageklasse das Risiko dominiert.

Ausgangspunkt des Risk-Parity-Ansatzes ist ein Portfolio, indem jede Anlageklasse den gleichen Beitrag zum Gesamtrisiko beiträgt. Das bedeutet; Anlageklassen, die typischerweise ein höheres Risiko haben wurden im Ausgangsportfolio niedriger gewichtet. Mit Hilfe des Ausgangsportfolios haben wir die sieben Risikoklassen erstellt. Um das Risiko zu senken, wurde beispielsweise Geldmarkt beigemischt und um das Risiko zu erhöhen, mehr Aktien und Rohstoffanteile im Portfolio hinzugefügt.

 

Auswahl der Fonds:

VisualVest ist der einzige Anbieter, der sowohl Portfolios aus aktiv gemanagten Fonds, ETFs und nachhaltigen Fonds anbietet. Vor allem die Portfolios aus nachhaltigen Fonds sind ein Alleinstellungsmerkmal von VisualVest. Die Fonds werden mit Unterstützung von unseren Portfoliomanagement-Experten der Union Investment selektiert.

 

Auswahl ETFs: Bei der Auswahl der ETFs ist das wichtigste Kriterium, dass die Fonds eine hohe Korrelation zu dem gewählten Index haben, der die Unteranlageklasse im Portfolio abbildet. Dafür werden auch Kriterien wie Kosten, Performance und Tracking Error miteinbezogen. Weitere Kriterien für die Auswahl der ETFs sind Größe und Liquidität. Bei VisualVest werden nur ETFs ausgewählt, die über einen längeren Zeitraum bewiesen haben, dass sie ihren Index bestmöglich nachgebildet haben und wir dies auch für die Zukunft erwarten. Außerdem achten wir darauf, dass die ETFs von bekannten und namhaften Gesellschaften stammen.

 

Auswahl aktiv verwaltete Fonds: Die Selektion der aktiv verwalteten Fonds findet über einen sogenannten Best Select bzw. Best in Class Prozess statt. Dabei wird nach qualitativen und quantitativen Kriterien ein Rating vorgenommen. Es wird überprüft, welches die besten Fonds für die jeweilige Anlageklasse und den Index sind, die als Benchmark für die Portfoliokonstruktion verwendet wurden. Unser Fondsauswahlprozess besteht aus mehreren Schritten. Über unsere Partner, wie die Union Investment Service Bank AG, können wir auf über 13.000 aufgelegte Publikums-Fonds zurückgreifen. Dadurch schaffen wir alle Voraussetzungen für eine solide und qualitativ hochwertige Auswahl und damit für eine langfristige Anlagestrategie.

Im ersten Schritt unseres Auswahlprozesses prüfen wir die folgenden quantitativen Kriterien: Rendite über verschiedene Zeiträume, Volatilität (Schwankungsanfälligkeit), Mindestalter des Fonds, Fondsvolumen, Anlagestil und –ziel, Währung, OGAW/UCITS-Fonds (Regelungen zum Anlegerschutz), Fonds-Historie.

Anschließend betrachten wir qualitative Kriterien, die aus unserer Sicht für eine solide Auswahl wichtig sind, z. B. die Expertise des Fondsmanagements, Auszeichnungen, Rankings und Ratings, Anlagerichtlinien des Fonds sowie den Investmentprozess.

Zuletzt haben wir aus einer der größten Fonds-Plattformen in Europa genau diejenigen Fonds selektiert, die wir für die entsprechenden Portfolios verwenden möchten. Bei dieser professionellen Auswahl beschränken wir uns nicht auf eine Gesellschaft und deren Fonds, sondern suchen unabhängig vom Anbieter die Fonds je Portfolio aus, die den Qualitätskriterien von VisualVest und unseren Experten entsprechen.

Auswahl nachhaltige Fonds: Bei den nachhaltigen Portfolios wird die Fondsselektion zusätzlich um eine Fülle nachhaltiger Kriterien ergänzt. Bei der Auswahl der Fonds haben wir uns am Siegel des Forums Nachhaltige Geldanlagen (FNG ›) orientiert. Das FNG ist eine gemeinnützige Organisation, die die Nachhaltigkeit von Fonds anhand der ESG-Kriterien und ihrer Anlagestrategien bewertet. Die Nachhaltigkeitskriterien sind für alle Fonds transparent über das FNG-Nachhaltigkeitsprofil einzusehen. Zusätzlich müssen die ausgewählten Fonds ebenfalls die Indizes, die für die Portfoliokonstruktion verwendet wurden, als Benchmark haben oder sehr hoch mit ihnen korreliert sein, um sicher zu stellen, dass wir Risiko-Ertrags-Klassen für unterschiedliche Anlegertypen bereitstellen. 

 

Stetige Überwachung und Optimierung der Anlagestrategie durch Rebalancing:

Rebalancing ist die Umschichtung einer Geldanlage um die ursprüngliche Gewichtung der Anlageklassen und somit auch die passende Risikoklasse wiederherzustellen. Das Rebalancing bei uns funktioniert automatisch und ohne zusätzliche Kosten. Die Portfolios werden wöchentlich darauf geprüft, ob ein Rebalancing notwendig ist. Dabei wird die Differenz der aktuellen Aufteilung der Anlageklassen zum ursprünglich vom Anleger ausgewählten Musterportfolio ermittelt. Übersteigt die Differenz einen bestimmten Schwellenwert, wird das Portfolio automatisch wieder an die ursprüngliche Aufteilung der Anlageklassen angepasst. Die Häufigkeit eines Rebalancings ergibt sich demnach aus der Überschreitung eines vorab definierten Schwellenwertes. Dadurch verhindern wir, dass ein Rebalancing zu oft erfolgt. Eine tägliche Anpassung des Portfolios ist aus unserer Sicht nicht sinnvoll, da zwar keine Transaktionskosten, aber Steuern anfallen könnten (sofern durch Verkäufe Kursgewinne realisiert werden). Durch das Rebalancing, haben wir die Möglichkeit, die zum Anleger passende Anlagestrategie des Portfolios langfristig zu gewährleisten. Eine Umschichtung deines Portfolios erfolgt nur durch die Zustimmung des Anlegers, die er uns zuvor einmalig erteilen kann.

 

Unser Ziel: Eine langfristige Anlagestrategie

Unser Ziel ist eine langfristige Anlagestrategie und eine solide qualitativ hochwertige Auswahl an Fonds. Dafür bieten wir unseren Anlegern folgende Services an:

  • regelmäßige Überprüfung der optimalen Anlageklassen-Allokation der Portfolios
  • kontinuierliche Prüfung der Einzelfonds, ob diese die Best-Select- bzw. die Best-in-Class-Auswahlkriterien weiterhin erfüllen
  • automatisches Rebalancing 


Die Risikoklassen und Fondsallokation der VestFolios werden mindestens einmal pro Jahr von unseren Experten der Union Investment überprüft. Falls eine veränderte Allokation der Portfolios erforderlich ist, unterrichtet VisualVest den Kunden und spricht eine Empfehlung für die geänderte Fondsallokation aus. Zusätzlich wird eine ständige quantitative und qualitative Bewertung der angebotenen Fonds in den Portfolios durchgeführt. Entspricht ein Fonds nicht mehr den Best-in-Class-Qualitätskriterien, wird VisualVest den Kunden eine neue Fondsempfehlung aussprechen, die bestätigt werden muss.